Klare Entscheidung: ich gehe auf Weltreise!

„Hast Du nicht manchmal Angst vor Deiner eigenen Courage?“, fragt mich meine Freundin am Telefon. „Manchmal schon, ja. Dann bin ich mir aber wieder so sicher darüber was ich vorhabe und was mir wichtig ist, dass das ganz in den Hintergrund rückt.“, antworte ich ihr.

Endlich Urlaub – dieses Mal anders

Ich sitze im Mietwagen, der mich und meinen Mann am nächsten Tag zum Flughafen bringen wird. Fast vier Wochen sind wir dann in Indien unterwegs, wo ich schon so oft Zeit verbrachte. Aber dieses Mal wird es etwas anders sein. Nicht ganz anders – aber ein anderer Blickwinkel. Heute früh habe ich mit meinem Chef gesprochen. Ich werde mir zwei Jahre Auszeit nehmen, um eine Weltreise zu machen. Im Dezember geht es los. Dazu werde ich meinen Job kündigen und auch das Haus aufgeben. Manchmal graut mir davor, diese Sicherheiten aufzugeben. Dann bin ich mir wieder ganz sicher, das ich diesen Traum leben möchte.

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Jetzt gehts lohos….

Im Kopf viele Zweifel

„Vielleicht bin ich schon zu alt dafür?“, schießt es mir durch den Kopf. „Oder einer von uns beiden wird krank?“, der nächste Gedanke. „Womöglich bereue ich auch alles und ich sehne mich nach meinen eigenen vier Wänden, dem geregelten Tagesablauf: aufstehen, zur Arbeit fahren, im tollen Team arbeiten, wieder nach Hause, im Garten oder im Haushalt wursteln, Essen kochen, im eigenen Bett schlafen?“ Mit Nachdenken kann ich es nicht lösen – denn gedanklich gibt es viele Möglichkeiten dafür.

Entscheidungen treffen gibt Kraft frei

Vor wenigen Tagen noch durfte ich erleben wieviel mehr an Energie ich habe wenn ich eine klare Entscheidung treffe. Und darum geht es aus meiner Sicht bei meinem Vorhaben vor allem. Ich fragte mich, wann der richtige Zeitpunkt wäre, mein Vorhaben bei der Arbeit transparent zu machen. Vier Wochen Indien, dort sich bewegen mit der Frage im Hintergrund ob wir uns das vorstellen können, danach mitteilen. Termingerecht zur Kündigungsfrist? Oder irgendwann dazwischen? Wieder viele Gedanken. Und dann: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt! Sodele, jetzetle. Die Entscheidung ist gefallen. Basta. Kein hin- und herdenken mehr. Seither komme ich mir vor, als habe ich wieder mehr Boden unter den Füßen. Auch wenn es sich schon etwas „wackelig“ anfühlt, zu planen alles hinter sich zu lassen. Vor allem wenn das Umfeld jeweils seinen ganz eigenen Senf dazu gibt. Jeder weiss etwas anderes dazu – doch was davon ist nützlich für mich? Was davon ist nützlich für unseren Plan?

Morgen geht es los

Das Gespräch mit meinem Chef ist mir nicht leicht gefallen – aber es hat mir Klarheit gegeben. Und ihm auch. Es ist schon viel wert, ein gutes Vertrauensverhältnis zum Vorgesetzten zu haben, dass ich solche Entscheidungen offen mitteilen kann und nicht hintenrum taktieren muss. Das soll es ja auch geben, gelle? Und auch das gibt Boden unter den Füßen. Ich komme mit dem Auto zu Hause an und parke ein. „Für Dich auch einen guten Flug morgen.“ Meine Freundin fliegt ebenfalls nach Indien, sie wird drei Wochen im Stille-Retreat verbringen an einem heiligen Ort. Da werde ich nächsten Winter auch sein.

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Fotos: Shivani Vogt (cc)

 

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