Vegane Kartoffelsuppe mit zweierlei Kartoffeln

Ich liebe Suppen – vor allem weil sie so schön warm machen in der kalten Jahreszeit. Ich hatte noch Brühe übrig von Süßkartoffeln, die ich als „Nudeln“ zubereitet hatte und suchte nach einer Möglichkeit, eine Suppe daraus zu zaubern. Vor meinem inneren Auge sag ich Kartoffel-Nester, die in der Suppe schwimmen. Das fand ich eine gute Idee und fing mit dem Kochen an.

Rezept Süßkartoffel-Suppe mit Kartoffel-Nestern als Einlage

Die Menge ist berechnet für 2 Personen, die Suppe ist vegan.

Zutaten

1/2 – 1 Süßkartoffel (je nach Größe)
2 Kartoffeln
Olivenöl oder Kokosöl zum Braten
1 Knolle frisches Kurkuma
1 TL Senfkörner
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 Zwiebel
1/2 l Gemüsebrühe (ich nahm die von den Süßkartoffeln)
Salz nach Geschmack
etwas frischer Koriander
rosa Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Kartoffelnester

Die Zwiebel und das Kurkuma schälen, fein würfeln und beiseite stellen. Die Kartoffeln schälen und reiben, ebenfalls beiseite stellen. In einer Pfanne Öl erhitzen (Oliven oder Kokosöl), die Senf- und Kreuzkümmelsamen darin erhitzen bis die Senfsamen beginnen zu springen. Dann die Zwiebel- und Kurkumawürfel hinzugeben, umrühren. Sobald die Zwiebeln glasig sind die Kartoffeln dazugeben. Unter ständigem Rühren ausbacken. Die Masse nach Geschmack salzen. Ich stelle fest, dass jede Pfanne sich mit den Kartoffeln anders verhält. Wenn es geht, aus der Masse zwei Nester formen – sonst einfach die Masse gleichmäßig anbacken. Ich selber mag es, wenn auch etwas braune Kruste entsteht.

Brühe

Während die Kartoffeln backen die Süßkartoffel schälen und in Würfel schneiden. In einem Topf etwas Öl erhitzen und die Würfel darin anschwitzen bis sie ebenfalls etwas Farbe bekommen. Dann mit der Brühe ablöschen. Die Süßkartoffeln sind recht schnell gar – Ich habe sie dann noch im Mixer zerkleinert, damit eine sämige Brühe entsteht.

Anrichten

Nun die Nester in ein Teller geben, die Brühe drüber geben. Obenauf den Pfeffer mit der Mühle geben und einige Blätter vom Koriander. Jetzt ist die Suppe fertig zum Genießen!
Ich habe die Brühe nicht mit Salz gewürzt – das steckt in den Kartoffelnestern und ich fand das zusammen mit dem Koriander richtig klasse.

 

Leider sind die Kartoffel-Nester untergegangen…

Den Koriander besorge ich mir immer im Asia-Laden. Dort gibt es welchen, an dem die Wurzeln noch dran sind, die halten sich einige Tage in einem Glas mit Wasser.

Mit Kurkuma habe ich übrigens schon so meine Erfahrungen gemacht. 

Zu Beginn habe ich zum Verarbeiten Handschuhe getragen – die gelben Flecken schienen zunächst gar nicht mehr rauszugehen. Heute stehe ich dazu, dass ich praktisch ständig gelbe Finger habe – ich muss mich ja nicht schämen, dass ich gesund koche, oder? Von mir aus kann das ruhig jeder sehen. Aber wie ist das mit den Flecken in der Kleidung? Da gibt es einen Trick!

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Bild: Shivani Allgaier (cc)

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