Fermentierte Zitronen

Wo ich zum ersten Mal darauf gestoßen bin kann ich gar nicht mehr sagen. Ich war aber begeistert davon: Ein Zitronenferment! Offenbar ist es in Marokko gang und gäbe, dass Zitronen eingesalzt werden – das musste ich ausprobieren.

Das verschlossene Glas mit den fermentierten Zitronen.
Durch das Gewicht ist alles Unter der Lake

 

Die Zitronen duften herrlich…

Im Marokko werden diese Zitronen für schlicht alle Gerichte verwendet – ich habe bisher nur eines getestet: ein Stück der Schale habe ich abgeschnitten, fein gewürfelt und über meinen Frühstücksbrei gegeben – sehr lecker. Es ist ja noch einiges übrig – ich werde weiter testen und berichten.

Inspiriert wurde ich für die Zitronen bei reinegeschmackssache, vielen Dank für die Idee. Noch mehr Rezepte hat Alexandra aufgestöbert – ihr Blog ist englischer Sprache. Oft wird in den Rezepten mit kochendem Wasser gearbeitet. Ich möchte aber Fermente erzeugen und verzichte deswegen darauf – die Zitronen halten auch so gut – sofern sie unter der Lake bleiben.

Rezept

Ich verwendete für das kleine Weck-Glas 4 Zitronen. Zunächst habe ich sie unter warmem Wasser gebürstet und dann in Achtel geschnitten. Pro Zitrone füge ich 1 TL Salz hinzu und drücke mit einem dicken Holz den Saft aus den Früchten. Wenn der ausgepresste Saft die Schalen überdeckt, dann lege ich das Gewicht drauf und verschließe das Glas. Die Schalen müssen auf jeden Fall unter der Lake bleiben, damit sie nicht verderben. Falls der Saft nicht ausreichend ist, füge ich noch etwas abgekochtes und wieder abgekühltes Salzwasser zu.

Traditionell schneiden die Marokkaner die Zitronen nur Kreuzweise ein und lassen die entstehenden Viertel am unteren Ende verbunden. Ich habe festgestellt, dass die Menge an fertig fermentierten Zitronen, die ich entnehme geringer ist. Aus diesem Grund habe ich die Zitronen in Achtel geschnitten – dann brauche ich die fermentierten Zitronen nicht umständlich auseinander schneiden und den Rest wieder ins Glas zurückstecken.

Nachtrag im Februar 2016

Mittlerweile konnte ich viele Erfahrungen sammeln. Auf jeden Fall liebe ich den Geschmack der Zitronen über dem Essen – über jedem Essen. Ich schneide so ein Achtel in feine Streifen und diese dann in Würfel, die ich dann übers Essen streue. Ich finde, das passt einfach überall drauf. Die Zitrone passt gut zum Frühstück, es gibt ein frisches Tüpfchen auf dem Salat oder auch über dem Mittag- oder Abendessen. Sie schmecken herrlich zitronig und sie sind eine wahre Vitamin C Bombe.

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Bilder: Shivani Allgaier (cc)

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